Den Auftakt für dieses Jahr machte der Münchener Süden: Am gestrigen Mittwoch fand in der Münchner Haupt an der Zielstattstraße der erste Führungskräftestammtisch diesen Jahres statt.
Mit rund 15 Führungskräften bot sich eine gemütliche Runde mit der Möglichkeit, abseits von Dienst- und Ausbildungsgeschehen in Ruhe über das eine oder andere Thema zu sprechen.
Als Vertreter der Kreisbereitschaftsleitung berichtete Jürgen Terstappen von der vergangenen Klausurtagung des Kreisausschusses, in dem das zentrale Hauptthema "Dienste" auf der Agenda stand. Ausgangsposition war, das Dienststundenaufkommen von derzeit ca. 66.000 Stunden pro Jahr um 20% - 30% zu reduzieren, um der oft geäusserten Überlastung der Helfer entgegenzuwirken und darüber hinaus Handlungsspielräume für die Durchführung anderer satzungsgemäßer Aufgaben zu schaffen.
Dazu wurde eine Matrix erarbeitet, die alle bisherigen regelmäßigen Dienste nach verschiedenen Kriterien bewertet. Dabei fließen neben der Akzeptanz bei den Helfern sowohl die wirtschaftlichen Belange (ist der Dienst kostendeckend oder defizitär), Imagebildung und Rahmenbedingungen wie Zeit, Dauer, Verpflegung, Parkplätze, etc. mit ein.
Auf diese Weise konnten potentielle Streichkandidaten ermittelt werden, die nun von der KBL mit der Geschäftsstelle besprochen werden und dann zügig umgesetzt werden sollen. Es wird mit einer Entlastung um ca. 13.000 Stunden gerechnet.
Die anwesenden Führungskräfte lobten in der anschließenden Diskussion das Vorgehen, transparente und nachvollziehbare Kriterien zu schaffen. Es herrschte einhellige Meinung darüber, die wirtschaftliche Betrachtung nicht zum entscheidenden Kriterium zu machen. Auch wurden weitere Versuche angemahnt, interessante Dienste wie Konzerte in der Olympiahalle zu aqkuirieren.